Die ursprüngliche
Bebauung bestand aus kleinteiligen Gebäuden,
die zu funktionalen Gruppen zusammengeschlossen
wurden. Im 12. Jahrhundert wurden die Häuser
größer. Steinbauten und Steinbauten mit
Fachwerkfassade traten an die Stelle der ursprünglichen
Bebauung.
Fachwerkkonstruktionen hatten gegenüber anderen
Bauten einen großen Vorteil. Sie konnten sogenannte
Vorkragungen ausbilden. Das heißt, die oberen
Stockwerke standen über und verfügten
damit über eine größere Grundfläche. |
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Dummerweise führte
das dazu, daß die Gassen immer schmaler wurden.
Die Obrigkeit mußte schon im Jahre 1276 dagegen
einschreiten, da die breiteren oder höheren
Fuhrwerke Probleme hatten , manche der Strassen
zu durchfahren.
Nach dem großen Stadtbrand von 1289 war Fachwerk
die bevorzugte Bauweise. Aus diesem Jahr stammen
auch die ältesten und noch heute erhaltenen
Gebäude Limburgs (Rütsche 11 und
Römer 2-4-6). |